Epoxidharz-Arbeitsplatten sind ein speziell für Labore verwendetes Arbeitsplattenmaterial. Sie werden hauptsächlich durch Mischen von Epoxidharz mit einem Härter und anschließendes Verfestigen durch bestimmte Prozesse hergestellt. Epoxidharz ist ein hochmolekulares Polymer, dessen Moleküle Epoxidgruppen enthalten. Diese Struktur verleiht ihm gute Haftung und chemische Stabilität. Der Härter reagiert chemisch mit dem Epoxidharz, wodurch es vom flüssigen in den festen Zustand übergeht und so eine harte Arbeitsplatte bildet. Die Standarddicke beträgt 15/16/19/25 mm.
HERSTELLUNGSPROZESS
Mischphase: Epoxidharz und Härter werden in einem festgelegten Verhältnis präzise gemischt. Die Genauigkeit des Verhältnisses ist entscheidend, da es die Härte der Arbeitsplatte, die Aushärtezeit usw. beeinflusst. Pigmente und Füllstoffe können hinzugefügt werden, um Farbe und physikalische Eigenschaften zu verbessern.
Gießen und Formen: Das gemischte Material wird in eine vorgefertigte Form gegossen, deren Form und Größe auf dem Design der Arbeitsplatte basieren. Vermeiden Sie beim Gießen Lufteinschlüsse, da Blasen zu Oberflächenunebenheiten oder inneren Defekten führen können.
Aushärtungsbehandlung: Das gegossene Material härtet bei einer bestimmten Temperatur und Zeit aus. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Bildung einer harten Struktur, zur Stabilisierung der Molekularstruktur und zum Erreichen der gewünschten Eigenschaften.
Nachbearbeitung: Die ausgehärtete Arbeitsplatte muss nachbearbeitet werden. Dazu gehört Schleifen und Polieren für eine glattere Oberfläche, das Beschneiden der Kanten für die Montage und gegebenenfalls das Zuschneiden auf die richtige Größe für die Laborwerkbank.
VORTEIL
(I) Chemische Eigenschaften
Korrosionsbeständigkeit: Arbeitsplatten aus Epoxidharz sind in normalen Experimenten beständig gegen Säuren, Laugen und Lösungsmittel. In Chemielaboren mit starken Reagenzien korrodieren sie nicht, was die Lebensdauer und Sicherheit der Arbeitsplatte gewährleistet.
Chemische Stabilität: Die spezielle Struktur sorgt für Stabilität. Bindungen sind bruchfest und behalten ihre Eigenschaften problemlos.
(II) Physikalische Eigenschaften
Härte und Verschleißfestigkeit: Hohe Härte widersteht der Reibung der Geräte. In bewegten Physiklaboren bleibt es flach.
Hohe Temperaturbeständigkeit: Hält Temperaturen von bis zu 100–150 °C stand und erfüllt so den Heizbedarf.
Stoßfestigkeit: Eine gute Stoßfestigkeit schützt Werkbank und Ausrüstung.
(III) Oberflächeneigenschaften
Glätte: Die glatte Oberfläche erleichtert die Verwendung und Reinigung und reduziert Fehler.
Undurchlässigkeit: Porenlos, blockiert es Flüssigkeiten und sorgt so für Sauberkeit in Biolabors.
Vergleich von Epoxid- und Phenolharz-Arbeitsplatten
Chemische Beständigkeit: Epoxidharz ist beständig gegen starke Säuren/Basen und stabil; chemikalienbeständige Platten sind schwächer und weniger stabil.
Physikalische Eigenschaften: Epoxidharz ist hart, verschleißfest, hitzebeständig (100–150 °C) und stoßfest. Chemisch beständige Platten sind weicher, verschleißfest, hitzebeständig und weniger stoßfest.
Surf Char: Epoxidharz ist glatt und undurchlässig; chemikalienbeständige Platten sind minderwertig.
Preis und Verfahren: Epoxidharz ist teuer und schwer zu verarbeiten; chemikalienbeständige Platten sind billig und leicht zu verarbeiten.
Farbauswahl: Epoxidharz hat eine begrenzte Farbpalette, chemikalienbeständige Platten haben viele.